16. November 2016

Warum beitreten

Die Gründe, in unserer Verbindung aktiv zu werden sind so vielfältig wie unsere Mitglieder. Hier erzählen einige Germanen, weshalb sie Mitglied in der Germania geworden sind:

Daniel (Politikwissenschaften, Mitglied seit 2016)

„Wie viele andere, hatte ich anfangs starke Vorurteile gegenüber Verbindungen. Ich betrachtete sie als veraltete und konservative Zusammenschlüsse, deren Sinn längst abgelaufen ist. Um ehrlich zu sein, findet man zum Beispiel nur Videoreportagen darüber, die dieses Klischee leider etwas unterstützen.

Meinen ersten Kontakt mit der Germania hatte ich deswegen erst im dritten Semester, als ein guter Freund in das Haus zog. Erstmal skeptisch, besuchte ich ihn ein paar Mal. Was ich dort vorfand, hat mich total überrascht.

Vor Ort traf ich vom ersten Tag an weltoffene und freundliche Menschen an, die sich kein bisschen von den meisten Studenten unterschieden. Statt elitär und spießig zu sein, wirkten sie auf mich um einiges toleranter und offen für neue Menschen als jede andere Vereinigung.

Aus 10 fremden Menschen, die dort in einer Gemeinschaft wohnten wurden 10 neue Freunde von mir. Von da an verbrachte ich sehr viele Tage und Abende plötzlich lieber auf dem Haus der Germania, statt bei mir in der WG. Ich wurde offen dazu eingeladen an Veranstaltungen teilzunehmen und so erlebte ich bei einem Aktivenausflug meine erste Kneipe in Freiburg. Ich lernte an einem Abend kennen, was es heißt, ein Germane zu sein. Germane sein heißt zusammen zu halten. Germane zu sein heißt du hast plötzlich einen Haufen neuer ‚Brüder‘ (und auch ‚Schwestern‘ im Dachverband SB). Bei den Germanen kümmert man sich umeinander. Aber allen voran, machte es auch einfach tierisch Spaß Germane zu sein. Ich zögerte nicht lang und konnte bei ein paar Bier meine Aktivmeldung bekannt geben, die sehr freudig entgegengenommen wurde.

Nach nunmehr knapp über einem Semester bei der B! Germania im SB zu Mannheim habe ich meine Entscheidung kein einziges Mal bereut. Ich habe viel gelacht, gefeiert aber auch gelernt. Das schöne ist, dass man auf so viele verschiedene Charaktere trifft und man von jedem einzelnen etwas lernen kann, wenn man möchte.“

Manuel (Mediendesign, Mitglied seit 2012)

„Ich bin Germane geworden, weil ich von der engen Gemeinschaft und dem tiefen Zusammenhalt begeistert bin und ich hier gute Freundschaften geschlossen habe. Das leben als Germane ist ungemein interessant und es lassen immer wieder neue Abenteuer auf sich warten.“

Pavel (Verfahrenstechnik, Mitglied seit 2009)

„Vom ersten Tag an war ich begeistert von der Gemeinschaft und der Vielfalt ihrer Charaktere. Es ist etwas außergewöhnlich faszinierendes, Teil eines solchen traditionsbewussten Freundschaftsbündnisses zu sein. Die Verbindung bleibt für mich ein Pfeiler im Leben.“

Felix (VWL, Mitglied seit 2006):

„Besonders spannend fand ich zwei Dinge. Erstens die Gemeinschaft mit Charakteren unterschiedlichster Art. Da musste ich plötzlich mit Leuten ‚Bundesbruder‘ sein, die sonst nicht unbedingt meine besten Freunde geworden wären. Im Nachhinein sind aber gerade einige Leute, von denen ich es nicht gedacht hätte, sehr gute Freunde geworden, auf die ich mich 100%ig verlassen kann. Zweitens habe ich durch die Übernahme von Ämtern und sonstige Verbindungsarbeit unglaublich viel auf spielerische Art und Weise lernen können, das mir heute noch von Nutzen ist.“

Matthias (Diplom-Kaufmann, Mitglied seit 1992)

„Als ich vor dem Studienbeginn in Mannheim nach einem Zimmer suchte, hat mir ein Freund in Karlsruhe geraten, mal bei der Germania anzurufen. Schon beim ersten Kennenlerngespräch habe ich mich dort sehr wohlgefühlt. So bekam ich neben einem Zimmer spontan eine wirklich hilfreiche und praxisnahe Studienberatung aus erster Hand. Diese gegenseitige generationenübergreifende Hilfsbereitschaft und die damit einhergehende Pflege von Freundschaften, auch über das Studium hinaus, haben mich für die Germania begeistert und tun es auch noch heute. Nach Mannheim zur Germania kommen ist für mich immer ein bisschen wie nach Hause kommen.“